Wasser für unsere Heimat

Unser Wasser gehört in unsere Region – für unsere Kinder und unsere Zukunft.

Tag für Tag verlässt wertvolles Wasser unsere Heimat. Es wird in das Klärwerk Münchehofe geleitet, fließt weiter nach Berlin – und am Ende Richtung Nordsee. Gleichzeitig sinken hier die Grundwasserstände und unsere Seen geraten unter Druck.

Das ist ein Widerspruch, den wir nicht länger ignorieren dürfen.

Was bei uns anfällt und gereinigt wird, sollte auch hier bei uns bleiben.

Deshalb setzen wir uns für mehrere dezentrale, moderne Klärwerke der Reinigungsstufe 4 ein. So kann sauberes Wasser wieder in den regionalen Wasserkreislauf zurückgeführt und unsere Landschaft langfristig stabilisiert werden.

Dieses Thema wird im Kreistag und im Landtag im Landwirtschaftsausschuss seit Jahren von der AfD angesprochen und vorangetrieben – sachlich, beharrlich und mit Blick auf die Zukunft unserer Region.

Es geht nicht um Symbolpolitik.

Es geht um Verantwortung – für unsere Kinder, für unsere Natur und für eine stabile Wasserversorgung in Märkisch-Oderland.

Unsere Heimat braucht nachhaltige Lösungen, dafür setzen wir uns ein!

Erik Pardeik – Landtagsabgeordneter

Erweiterte Anfrage gemäß § 6 Geschäftsordnung

Neue Wege bei der Absicherung unserer Wasserversorgung notwendig!

Die Auswertung unserer Anfrage zur Wasserversorgung im Verbandsgebiet ist für uns ein politischer Weckruf. Die Antworten zeigen deutlich, dass die Verantwortlichen im WSE die Lage weder im Griff haben noch offen benennen.

Während der Wasserverbrauch privater Haushalte sinkt, werden gleichzeitig neue Baugebiete vorangetrieben und zusätzliche gewerbliche Bedarfe in Kauf genommen. Für uns ist das ein klarer Widerspruch. Noch gravierender ist, dass zentrale Daten zur tatsächlichen Entwicklung nur lückenhaft vorliegen und Prognosen oft erst reagieren, wenn Probleme längst entstanden sind. So lässt sich eine kritische Infrastruktur nicht steuern.

Die Realität ist, dass das System bereits heute unter Druck steht. Entscheidend sind nicht Jahresmengen, sondern Belastungsspitzen etwa in Hitzeperioden. Genau hier drohen Versorgungsprobleme und diese werden mit weiterem Wachstum zwangsläufig zunehmen.

Besonders brisant ist das laufende Klageverfahren des NABU gegen das Wasserwerk Eggersdorf. Sollte diese Klage Erfolg haben, könnten rund dreißig Prozent der verfügbaren Trinkwassermengen wegfallen. Für uns ist klar, dass dann akute Versorgungsengpässe drohen und die Entwicklung der gesamten Region massiv eingeschränkt würde. Gleichzeitig wird auch der Berliner Wasserbedarf steigen, trotzdem fehlen konkrete Maßnahmen.

Wir haben diese Missstände klar benannt und im Kreistag einen entsprechenden Beschluss auf den Weg gebracht, dieser wird Grundlagen für weitere Entscheidungen schaffen. Für uns hat die Sicherung der Wasserversorgung oberste Priorität.

Erik Pardeik – Landtagsabgeordneter

Wir fordern Transparenz bei der Wasserversorgung in Petershagen/Eggersdorf

In Petershagen/Eggersdorf rückt die Wasserversorgung immer stärker in den Mittelpunkt der politischen Debatte. Wir als AfD-Fraktion in der Gemeindevertretung haben hierzu eine offizielle Anfrage gestellt, um deutlich zu machen, dass wir die Entwicklungen rund um Wasserknappheit und steigenden Verbrauch sehr genau beobachten.

Hintergrund ist unsere wachsende Sorge um die langfristige Versorgungssicherheit im Verbandsgebiet des Wasserverbands Strausberg-Erkner. Gerade im Berliner Umland steigt der Druck auf die vorhandenen Ressourcen seit Jahren: Neue Wohngebiete, wirtschaftliche Ansiedlungen und Großprojekte erhöhen den Wasserbedarf erheblich. Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass die verfügbaren Mengen nicht unbegrenzt sind.

Mehr lesen Mit unserer Anfrage wollten wir konkret wissen, wer die größten Wasserverbraucher in der Region sind und wie hoch deren jährlicher Verbrauch ausfällt. Unser Ziel war es, Transparenz zu schaffen und eine sachliche Grundlage für die politische Diskussion zu liefern. Doch genau diese Transparenz wurde uns verwehrt.

Die Verwaltung konnte keine konkreten Angaben zu einzelnen Großverbrauchern liefern. Als Begründung wurden rechtliche Vorgaben, insbesondere Datenschutz, genannt. Verbrauchsdaten dürften nur für Abrechnungszwecke genutzt werden; eine Weitergabe darüber hinaus sei unzulässig. Auch Sicherheitsaspekte und wirtschaftliche Interessen würden gegen eine Veröffentlichung sprechen.

Damit bleibt eine zentrale Frage unbeantwortet: Wer verbraucht tatsächlich den größten Anteil des Wassers in der Region? Für uns ist diese Information jedoch entscheidend, um politische Entscheidungen fundiert bewerten zu können.

Bemerkenswert ist, dass sich dieses Muster nicht nur auf kommunaler Ebene zeigt. Auch im Land Brandenburg konnte eine entsprechende AfD-Anfrage im Landtag keine konkreten Ergebnisse liefern. Vor Ort wie auf Landesebene fehlt damit die dringend benötigte Transparenz über die größten Wasserverbraucher.

Parallel verschärft sich die Lage weiter. Petershagen/Eggersdorf ist bereits heute vom zunehmenden Wassermangel betroffen. Der Wasserverband Strausberg-Erkner hat deutlich gemacht, dass künftig Maßnahmen zur Steuerung des Verbrauchs notwendig werden könnten. Unter anderem wird über eine mögliche Kontingentierung, also eine begrenzte Zuteilung von Wasser, diskutiert, um die Versorgung langfristig sicherzustellen.

Für viele Bürgerinnen und Bürger wirft dies Fragen auf. Wenn Wasser knapper wird und Einschränkungen drohen, wächst das Bedürfnis zu verstehen, wie sich der Gesamtverbrauch zusammensetzt und welche Akteure besonders ins Gewicht fallen. Genau an diesem Punkt üben wir Kritik: Ausgerechnet bei einer der zentralen Zukunftsfragen der Region herrscht keine Klarheit über die größten Verbraucher. Ohne diese Informationen bleibt die politische Debatte unvollständig.

Fest steht: Das Thema Wasser wird Petershagen/Eggersdorf und die gesamte Region in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen. Die Diskussion über Verfügbarkeit, Verteilung und Transparenz hat gerade erst begonnen, wir werden sie weiterhin aktiv begleiten.

Erik Pardeik – Landtagsabgeordneter: Wasser für unsere Heimat

Was ist das Wasserwerk Spitzmühle?

Das Wasserwerk Spitzmühle ist ein grundlegendes Trinkwasseraufbereitungs-
und Versorgungswerk im Westen von Strausberg in Brandenburg,
mitten im Landschaftsschutzgebiet zwischen den Seen Fängersee und Bötzsee.
Es gehört zum Versorgungsnetz des Wasserverbands Strausberg-Erkner (WSE).

Geschichte und Bau
Der Grundstein für den Neubau wurde am 15. Juni 2012 gelegt.
Das moderne Wasserwerk wurde zwischen 2012 und 2014 errichtet und ersetzte das ältere Wasserwerk am Bötzsee.
Der Bau wurde durch den Wasserverband Strausberg-Erkner initiiert, der die Trinkwasserversorgung der Region steuert.

Quelle:https://www.strausberg-live.de/fotogalerie.php%26id%3D43043%26kat%3D81?utm_source=chatgpt.com https://www.ksb.com/de-de/magazin/neues-aus-den-anwendungen/pumpen-fuer-neubau-des-wasserwerks-spitzmuehle?utm_source=chatgpt.com

Funktion und Bedeutung
Das Wasserwerk hat folgende Aufgaben:

Gewinnung von Grundwasser aus Fassungen (insbesondere am Bötzsee)
Aufbereitung des Rohwassers zu Trinkwasser
• Entfernung von Eisen und Mangan
• Anreicherung mit Sauerstoff
• Entsäuerung und Filtration
Verteilung des Trinkwassers in das Leitungsnetz des Verbandsgebietes
Damit versorgt der WSE rund 170.000 Einwohner im Verbandsgebiet Strausberg-Erkner zuverlässig mit Trinkwasser.

Quelle: 
https://www.lopp.de/projekte-fachgebiete/projekte/modernes-wasserwerk-fuer-strausberg?utm_source=chatgpt.com

Technik & Kapazität
Aufbereitungskapazität: bis zu etwa 18.500 m³ Trinkwasser täglich, entsprechend der Versorgung der Region.
Modernste Technik für Grundwasserförderung, Filtration und Druckhaltung ist installiert.
Im Aufbereitungsprozess wird das Rohwasser über große Filterkessel geführt und dann gespeichert, bevor es in das Netz eingespeist wird.

Bedeutung im Versorgungsnetz
Spitzmühle ist eines von mehreren Wasserwerken im Gebiet (neben Anlagen in Strausberg, Eggersdorf und Erkner) und gilt als Grundlastwasserwerk:
Es trägt zur kontinuierlichen Basisversorgung mit Trinkwasser bei und kann auf Verbrauchsschwankungen – z. B. im Sommer – reagieren.

 

 

Standort

Das Wasserwerk liegt in der Nähe des Wohnplatzes Spitzmühle, westlich des Strausberger Zentrums, eingebettet in Seenlandschaft und Wald – charakteristisch für das Gebiet rund um Strausberg.

Mögliche Probleme

Ja — es gibt mehrere Debatten und Herausforderungen rund um das Wasserwerk Spitzmühle und die Trinkwasserversorgung im Verbandsgebiet des Wasserverbands Strausberg-Erkner (WSE). Diese sind aber nicht unbedingt „akute technische Probleme im Wasserwerk“ selbst, sondern eher versorgungspolitische, wasserwirtschaftliche und ökologische Fragen. Hier eine übersichtliche Zusammenfassung:

1. Grundwasserentnahme und Umweltauswirkungen

Es gibt Hinweise, dass die **Grundwasserentnahme des Wasserwerks Spitzmühle und anderer Wasserwerke Einfluss auf den Wasserstand des Straussees hat.

In einer Analyse zur Situation des Straussees heißt es, dass neben Klimawandel und Verdunstung auch Grundwasserentnahmen durch das Wasserwerk Spitzmühle maßgeblich zum sinkenden Wasserspiegel beitragen können. Diese Beobachtungen und Diskussionen wurden in Gutachten und politischen Debatten thematisiert.

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Straussee?utm_source=chatgpt.com

Das war und ist auch der Anlass für lokale Initiativen und Ausschüsse, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

2. Frühere Diskussion über erhöhte Wasserentnahmen

Im Zeitraum 2017/2018 kam es zu einer öffentlich sichtbaren Diskussion darüber, ob das Wasserwerk mehr Wasser entnommen hat, als ursprünglich genehmigt. Dazu gab es Informations- und Akteneinsichts-Anfragen, ob interne Unterlagen über mögliche Überschreitungen existieren. Ob es wirklich eine Überschreitung gab oder welche Folgen dies hatte, ist aus dem öffentlichen Material nicht eindeutig bestätigt — aber die Debatte zeigt, dass es Nachfragen zur Regulierung der Wasserentnahme gibt.

Quelle:

https://fragdenstaat.de/anfrage/erhohte-wasserentnahme-im-wasserwerk-spitzmuhle-diskussion-um-den-wasserstand-des-straussee/?utm_source=chatgpt.com

3. Versorgungssituation & mögliche Einschränkungen Deckelung der Wasserentnahme

Der Wasserverband hat nach Angaben der Medien begonnen, Wassermengen für Neubauten und Kunden zu begrenzen. Das geschieht, weil die genehmigten Grundwassermengen ausgeschöpft sind und für weitere Projekte rechtlich keine Reserve mehr besteht. Eine solche Deckelung bedeutet nicht, dass das Wasser sofort knapp wird, aber es begrenzt z. B. Neubau-Genehmigungen, die Trinkwasseranschlüsse benötigen.

Quelle:

https://berliner-abendblatt.de/berlin-news/wasserverband-deckelt-abnahmemengen-in-strausberg-erkner-id147821?utm_source=chatgpt.com

Debatte über Wasserknappheit wegen höherer Nachfrage

In der Vergangenheit wurde öffentlich diskutiert, dass hohe Nachfrage — z. B. durch Industrie, Neubauten oder auch saisonalen Verbrauch — die Versorgung belastet, sodass der Verband Maßnahmen wie Jahres-Kontingente für Haushalte erwägen oder begrenzen musste (insbesondere im Kontext der früheren Tesla-Debatte).

Quelle:

https://www.berliner-kurier.de/berlin/auch-wegen-tesla-wasserverband-strausberg-erkner-will-wasser-fuer-buerger-rationieren-darum-muessen-jetzt-170000-menschen-zittern-li.198274?utm_source=chatgpt.com

4. Trinkwasserqualität

Laut dem Wasserverband selbst ist das Trinkwasser, das aus dem Leitungsnetz kommt, von hoher Qualität und wird regelmäßig kontrolliert. Der Verband betont, dass die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten werden.

Quelle:

https://www.w-s-e.de/rund-ums-wasser/wasserqualitaet?utm_source=chatgpt.com

Fazit

Probleme rund um das Wasserwerk Spitzmühle lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Trinkwasserqualität: keine bekannten systematischen oder akuten Qualitätsschäden; regelmäßige Kontrolle durch den Verband.
  • Versorgung & Ressourcen: Herausforderungen liegen eher in der Grundwasserverfügbarkeit, rechtlichen Fördermengen und wachsenden Nachfrage.
  • Umweltaspekte: Diskussionen über Einfluss von Grundwasserentnahme auf lokale Gewässer (z. B. Straussee).
  • Regulatorische Maßnahmen: Vereinbarungen über Deckelung von Entnahmemengen für Haushalte/Neubauten, nicht unbedingt akute Versorgungsausfälle.