Aktuelle Beiträge


In der aktuellen Ausgabe unserer Fraktionszeitung greifen wir zentrale Entwicklungen in Brandenburg auf und ordnen sie politisch ein.

Ein Schwerpunkt ist die Finanz- und Wirtschaftslage im Land. Steigende Schulden, sinkende Investitionen und die Folgen der Energiepolitik belasten Kommunen, Mittelstand und Industrie zunehmend. Wir zeigen auf, welche politischen Fehlentwicklungen Brandenburg in diese Lage gebracht haben und welche Alternativen notwendig sind.

Darüber hinaus geht es um die Krise im Wohnungsbau, die Zukunft der heimischen Ernährungswirtschaft, Corona-Aufarbeitung, innere Sicherheit sowie den Schutz kultureller Infrastruktur und mittelständischer Unternehmen in Brandenburg.

Hier finden Sie alle Ausgaben:

Blauer Fritz – Die Fraktionszeitung der AfD-Fraktion Brandenburg


Zeit für Frieden!

Der Krieg in der Ukraine hat unermessliches Leid über Millionen Menschen gebracht. Der russische Angriff auf die Ukraine stellt einen Bruch des Völkerrechts dar. Gleichzeitig darf das Ziel einer friedlichen Lösung nicht aus dem Blick geraten.

Aus russischer Sicht spielt die Osterweiterung der NATO eine wesentliche Rolle.

„Wir waren uns einig, dass nicht die Absicht besteht, das NATO-Verteidigungsgebiet nach Osten auszudehnen. Das gilt übrigens nicht nur in Bezug auf die DDR, die wir nicht einverleiben wollen, sondern das gilt ganz generell.“

Zitat: Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher, Februar 1990

Ähnliche Zusicherungen machte kurz darauf der US-Außenminister James Baker in Moskau, der davon sprach, dass sich die NATO-Jurisdiktion „keinen Zentimeter“ nach Osten verschieben werde.

Völkerrechtlich bindende Verträge oder Garantien für die später erfolgte NATO-Osterweiterung wurden jedoch nie unterzeichnet. Der damalige Zwei-plus-Vier-Vertrag regelte den Verzicht auf NATO-Truppen in Ostdeutschland, schloss eine generelle Erweiterung nach Osteuropa aber juristisch nicht aus.

Mehr lesen Es wurde auch verpasst, Russland in die Sicherheitsarchitektur in Europa zu integrieren.

Deutschland sollte sich mit Nachdruck für diplomatische Initiativen einsetzen, die eine Beendigung des Sterbens ermöglichen. Statt immer neuer Waffenlieferungen an beide Konfliktparteien braucht es endlich ernsthafte diplomatische Initiativen, da Waffenlieferungen die Eskalation verschärfen und Friedensverhandlungen erschweren.

Frieden entsteht nicht durch Wunschdenken, sondern durch Verhandlungen, Sicherheitsgarantien und eine Politik, die Eskalationen verhindert.

Unsere Bundeswehr muss verteidigungsfähig sein und die Sicherheit unseres Landes gewährleisten. Gleichzeitig gilt: Deutsche Außenpolitik sollte in erster Linie den Interessen Deutschlands, Europas und dem Erhalt des Friedens dienen.

Frieden, Sicherheit und Diplomatie dürfen kein Widerspruch sein.: Start

Quellen:

Nato-Osterweiterung: Wurde die Sowjetunion über den Tisch gezogen? | MDR.DE

Putsch in Kiew: Welche Rolle spielen die Faschisten? | ndr.de

Wie es zum Krieg in der Ukraine kommen konnte | ZDFheute

Erik Pardeik MdL


Heute ist Muttertag. Also jener besondere Tag im Jahr, an dem wir all den Frauen Danke sagen, die jeden Tag für ihre Familien da sind, oft ohne Pause und meistens ohne große Anerkennung.

Frauen können heute alles werden, was sie möchten. Viele sind erfolgreich im Beruf, übernehmen Verantwortung im Arbeitsleben und kümmern sich gleichzeitig mit großer Hingabe um ihre Familien. Beruf, Kinder, Haushalt und Alltag unter einen Hut zu bekommen, verlangt enorme Kraft und Organisation.

Und natürlich wird heute wieder viel über Gleichberechtigung und moderne Rollenbilder diskutiert. Aber bei allem Gerede sollte eines nicht vergessen werden:

Ohne Mütter gibt es keine Familien. Und ohne starke Familien gibt es kein starkes Land.

Die meisten Mütter in Brandenburg stehen jeden Morgen auf, gehen arbeiten, kümmern sich um ihre Kinder und halten ihren Familien den Rücken frei. Nicht für Applaus, sondern aus Liebe und Verantwortungsbewusstsein.

Dafür verdienen Mütter Respekt und Anerkennung.

Ich wünsche allen Müttern einen wunderschönen Muttertag mit ihren Familien und ein paar ruhigen, glücklichen Momenten.

Für Heimat, Familie und Zusammenhalt.

Erik Pardeik MdL

Als Landtagsabgeordneter für unseren gemeinsamen Wahlkreis begrüße ich die Entscheidung zur Neuwahl in Strausberg ausdrücklich.

Eine Bürgermeisterwahl mit so vielen offenen Fragen und Unregelmäßigkeiten kann keine stabile Grundlage für ein demokratisch legitimiertes Amt sein. Wenn Briefwahlunterlagen in großem Stil nicht ankommen und sogar Ermittlungen im Raum stehen, ist das Vertrauen der Bürger zwangsläufig erschüttert.

Auch die Zahlen sind eindeutig. Nur rund 36 Prozent der Wahlberechtigten haben an der Stichwahl teilgenommen, im Ergebnis wurde Frau Binder damit lediglich von etwa 20 Prozent aller Wahlberechtigten getragen. Eine breite demokratische Legitimation ist auf dieser Basis kaum gegeben. Viele Bürger hatten ganz offensichtlich Zweifel und sind der Stichwahl ferngeblieben. Dieses Verhalten war ein politisches Signal, das ernst genommen werden musste.

Dass Frau Binder den Beschluss akzeptiert und auf eine Klage verzichtet, ist ihr respektvoll positiv anzurechnen und trägt dazu bei, die Situation zu befrieden und den Weg für eine klare, unstrittige Neuwahl zu ebnen.

Mehr lesenFür mich ergibt sich daraus jedoch ein klarer weiterer Handlungsauftrag. Der Landtag muss das Brandenburger Wahlgesetz dringend überprüfen und anpassen. Verfahren müssen so ausgestaltet sein, dass sie maximale Transparenz und Verlässlichkeit gewährleisten.

Dazu gehört auch, die Briefwahl kritisch zu hinterfragen. So wichtig sie für viele Bürger ist, sie darf nicht zum Schwachpunkt im Wahlsystem werden. Wenn hier Zweifel entstehen, leidet das Vertrauen in den gesamten demokratischen Prozess.

Die Neuwahl bietet den Strausberger Bürgern nun die Chance, ein Ergebnis zu schaffen, das auf einer klaren, unstrittigen Grundlage steht und von einer deutlich breiteren Zustimmung getragen wird.

In diesem Sinne rufe ich alle Bürger dazu auf, sich an der Wahl zu beteiligen und ihr Wahlrecht auszuüben.

Erik Pardeik MdL: Start

Klartext zum Messerbericht 2025

Wir haben ein Problem, das längst nicht mehr wegdiskutiert werden kann. Rund 29.000 Messerangriffe pro Jahr sind eine klare Warnung. Das ist keine Randerscheinung mehr, sondern mittlerweile bittere Realität in unserem Land. Gute zehn Jahre nach Merkels „Wir schaffen das“ sind die Folgen der illegalen Massenmigration nicht mehr zu übersehen.

Auch in Brandenburg steigen die Zahlen. In unserem Bundesland und unserer Heimat, die viele von uns lange als ruhig wahrgenommen haben. Doch die Gewalt ist längst in der Fläche angekommen, wie der letzte und ganz aktuelle Fall in Strausberg drastisch zeigt. Ein Afghane soll einen Syrer niedergestochen haben, das Opfer stirbt später im Krankenhaus. Wieder ein tödlicher Streit, wieder ein Messer, wieder ein Mensch tot.

Solche Taten erschüttern das Sicherheitsgefühl massiv. Und sie werfen unbequeme Fragen auf, die politisch oft nur halbherzig beantwortet werden. Aus Angst vor den notwendigen Konsequenzen weigert man sich, die Täter und den sie prägenden Kulturkreis klar zu benennen.

Für mich ist klar: Wer hier lebt und schwere Straftaten begeht, muss mit Konsequenzen rechnen. Dazu gehören schnelle Verfahren, harte Strafen und konsequente aufenthaltsrechtliche Maßnahmen mit dem Ziel der Abschiebung!

Gleichzeitig braucht es endlich eine ehrliche Debatte ohne Beschönigung. Probleme müssen benannt werden, sonst werden sie größer.

Denn eines ist sicher: Wegsehen löst nichts. Nur konsequentes Handeln kann verhindern, dass solche Taten zur neuen Normalität werden. Dafür braucht es jedoch einen politischen Neuanfang in unserem Land. Dafür braucht es die AfD.

Erik Pardeik MdL


Sanktionen beenden!

Die aktuelle Sanktionspolitik gegenüber Russland erweist sich zunehmend als Belastungsprobe für unser eigenes Land. Während die beabsichtigte Wirkung auf die russische Führung und deren Wirtschaft weitestgehend ausbleibt, sind die negativen Folgen für den Standort Deutschland unübersehbar.

Die Industrie unter Druck!

Deutsche Unternehmen verlieren durch den Wegfall stabiler Handelsbeziehungen wertvolle Märkte und Wettbewerbsfähigkeit. Ganze Industriezweige, die über Jahrzehnte gewachsen sind, stehen vor massiven Herausforderungen, da ihnen die Planungssicherheit und der Zugang zu wichtigen Absatzregionen fehlen.

Belastung für die Bürger!

Besonders spürbar sind die Auswirkungen im Alltag der Menschen. Die explodierenden Preise für Energie und Rohstoffe sind eine unmittelbare Konsequenz der eingeschränkten Handelswege. Eine Rückkehr zu vernunftbasierten Wirtschaftsbeziehungen wäre der effektivste Weg, um die Energiepreise dauerhaft zu stabilisieren und die Versorgungssicherheit zu garantieren.

Es ist Zeit für eine Politik, die den Wohlstand der eigenen Bürger und die Stärke der heimischen Wirtschaft wieder in den Mittelpunkt stellt. Ein Ende der Sanktionen ist die Voraussetzung dafür, dass sich die Lebensqualität in Deutschland normalisieren kann.

Erik Pardeik – Landtagsabgeordneter.

Viele Rentnerinnen und Rentner in Märkisch-Oderland berichten mir, dass der Einkaufswagen früher mit 50 D-Mark voll war und manchmal noch Geld übrig blieb. Ein 5 Mark Stück in der Kinderhand fühlte sich sogar wie ein kleiner Schatz an, mit dem man sich so manches leisten konnte.

Heute reicht die Rente oft kaum für das Nötigste, jeder Wocheneinkauf wird zur Rechenaufgabe, Strom und Heizung fressen Monat für Monat mehr vom Erarbeiteten auf, und viele Großeltern fragen sich, was aus der Zukunft ihrer Kinder und Enkel werden soll.

Das ist keine sentimentale Erinnerung an vermeintlich bessere Zeiten, das ist ein realer Verlust an Kaufkraft, ein schleichender Wertverlust von Ersparnissen, verursacht auch durch politische Entscheidungen, die zum Teil ohne echte Mitsprache der Bürger getroffen wurden.

Während die Regierung beschwichtigt und gefällige Statistiken präsentiert, spüren die Menschen hier in Märkisch-Oderland die Realität an der Supermarktkasse, auf der Heizkostenabrechnung und beim Blick auf den Rentenbescheid. An der Tankstelle bekommen aktuell viele große Augen, dabei vergessen sie ganz, dass mehr als die Hälfte des Preises aus Steuern und Abgaben besteht.

Wer ein Leben lang gearbeitet, Beiträge gezahlt und dieses Land mit aufgebaut hat, darf erwarten, dass seine Lebensleistung geschützt wird; stattdessen erleben viele, wie ihre Rücklagen entwertet und ihre Sorgen abgetan werden.

Und was ist mit den Enkeln? Sie wachsen in ein Land hinein, in dem Schulden heute Sondervermögen heißen und stetig steigen, Abgaben wachsen und die Perspektiven unsicherer werden, während man ihnen erklärt, sie müssten sich nur noch mehr einschränken sowie mehr und länger arbeiten.

Wir als AfD sagen klar, so kann und so darf es nicht weitergehen. Politik muss wieder zuerst den eigenen Bürgern dienen, Kaufkraft sichern, Renten stabilisieren und den kommenden Generationen echte Chancen ermöglichen.

Erik Pardeik MdL


Frohe Ostern!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

das Osterfest steht vor der Tür und mit ihm eine Zeit, die wie kaum eine andere für Hoffnung, Erneuerung und Zuversicht steht. Ostern erinnert uns daran, dass nach schwierigen Phasen ein Neuanfang möglich ist, dass Licht die Dunkelheit überwinden kann und dass Gemeinschaft Halt gibt. Gerade in Zeiten, in denen viele Menschen Verunsicherung verspüren, ist diese Botschaft von besonderer Bedeutung.

In unserer Region nehmen viele Bürger Veränderungen wahr, die sie mit Sorge erfüllen. Besonders in Teilen von Strausberg wird immer wieder von einem nachlassenden Sicherheitsgefühl berichtet. Sauberkeit, Ordnung und das Gefühl von Geborgenheit sind für viele Bürger keine Selbstverständlichkeit mehr. Diese Entwicklungen dürfen nicht ignoriert werden. Es braucht eine klare Priorität für Sicherheit, eine sichtbare Präsenz von Ordnungskräften und eine Politik, die Probleme nicht relativiert, sondern konsequent angeht.

Auch in anderen Teilen unseres Wahlkreises stehen konkrete Herausforderungen an. In Hennickendorf sorgt insbesondere die geplante Erweiterung des Biomassezentrums für große Unruhe. Schon heute klagen Anwohner über deutliche Geruchsbelästigungen, die den Alltag spürbar beeinträchtigen. Hinzu kommt ein stetig zunehmender Verkehr durch zahlreiche LKW, der nicht nur Lärm verursacht, sondern auch Straßen und Infrastruktur belastet. Ein weiterer Ausbau ohne wirksame Maßnahmen zum Schutz der Anwohner wird von vielen als nicht hinnehmbar empfunden.

Mehr lesen Gerade das Osterfest führt uns vor Augen, wie wichtig ein lebenswertes Umfeld ist. Zeit mit der Familie, Spaziergänge in der Natur und das Zusammensein im eigenen Zuhause sind Werte, die geschützt werden müssen. Wirtschaftliche Interessen dürfen nicht über allem stehen, sondern müssen mit den berechtigten Anliegen der Bürger in Einklang gebracht werden. Es braucht Entscheidungen mit Augenmaß, Transparenz und echter Beteiligung der Betroffenen.

Ostern steht sinnbildlich für Aufbruch und Verantwortung. Lassen Sie uns diese Zeit nutzen, um gemeinsam darüber nachzudenken, wie wir unsere Region weiterentwickeln wollen. Mit mehr Sicherheit, mit mehr Rücksicht auf die Lebensqualität vor Ort und mit dem klaren Ziel, unsere Heimat für alle Generationen lebenswert zu erhalten.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes, besinnliches und gesegnetes Osterfest sowie die Kraft und Zuversicht, die uns dieses besondere Fest jedes Jahr aufs Neue schenkt.

Erik Pardeik MdL: Start

Der Koalitionsvertrag von SPD und CDU für Brandenburg 2026 bis 2029 liegt auf dem Tisch. Wer gehofft hat, dass nach den politischen Turbulenzen der letzten Jahre endlich ein klarer Kurswechsel kommt, wird bitter enttäuscht. Dieses Papier steht nicht für Aufbruch, sondern für ein bequemes Weiter so. Die CDU hat sich erneut entschieden, als Mehrheitsbeschaffer für eine seit Jahren müde gewordene SPD zu dienen und ihre eigenen Wahlversprechen praktisch vollständig abzuräumen.

Die Realität von Schwarz Rot in Brandenburg

❌ Haushalt und Finanzen

Die Koalition kündigt Einsparungen von rund zwei Milliarden Euro jährlich an. Doch im gesamten Vertrag findet sich kein ernstzunehmender Plan, wie dieses Geld eingespart werden soll. Keine strukturellen Reformen, kein klarer Sparkurs, keine Prioritätensetzung. Stattdessen reiht sich ein neues Förderprogramm an das nächste. Das ist keine verantwortungsvolle Finanzpolitik, sondern eine riskante Wette auf Kosten der Steuerzahler.

Mehr lesen ❌ Verwaltung und Bürokratie

Seit Jahren klagen Bürger und Unternehmen über eine aufgeblähte Verwaltung, langsame Genehmigungen und eine lähmende Bürokratie. Der Koalitionsvertrag verspricht zwar Digitalisierung und Effizienz, doch konkrete Reformen fehlen. Brandenburg bleibt ein Land der Anträge, Formulare und Zuständigkeiten. Statt den Staat endlich schlanker zu machen, verwaltet sich die Regierung weiter selbst.

❌ Wirtschaft und Strukturwandel

Gerade in der Lausitz steht Brandenburg vor einer historischen Herausforderung durch den Kohleausstieg. Doch statt eines mutigen wirtschaftspolitischen Programms liefert der Vertrag vor allem Absichtserklärungen. Große Worte über Innovation und Zukunftsbranchen ersetzen keine realen Investitionen, keine Planungsbeschleunigung und keine echte Unterstützung für Unternehmen. Wer Arbeitsplätze sichern will, braucht klare Strategien und keine politischen Floskeln.

❌ Sicherheit und Rechtsstaat

Die Koalition kündigt mehr Polizeistellen an. Gleichzeitig bleibt unklar, wie diese tatsächlich besetzt werden sollen, während schon heute viele Stellen unbesetzt sind. Statt sich konsequent um Kriminalitätsbekämpfung, Grenzkriminalität und den Schutz der Bürger zu kümmern, setzt die Regierung weiterhin stark auf Programme, Konzepte und politische Symbolpolitik.

❌ Bildungspolitik

Brandenburgs Bildungssystem steckt seit Jahren in einer tiefen Krise. Lehrermangel, Unterrichtsausfall und sinkende Leistungsniveaus sind Alltag an vielen Schulen. Der Koalitionsvertrag verspricht zusätzliche Lehrerstellen und neue Konzepte, doch auch hier fehlen echte Strukturreformen. Ein paar zusätzliche Stunden oder Programme lösen die grundlegenden Probleme nicht. Brandenburg droht weiterhin den Anschluss bei Bildung und Ausbildung zu verlieren.

❌ Staatliche Ausgaben und Förderpolitik

Der Vertrag zeigt einmal mehr die politische Logik dieser Koalition. Für immer neue Programme, Projekte und Initiativen ist Geld vorhanden. Gleichzeitig fehlt der Mut, bestehende Strukturen zu hinterfragen oder ineffiziente Förderpolitik zu beenden. Der Staat wächst weiter, während die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft und der Kommunen zunehmend unter Druck gerät.

Fazit

Dieser Koalitionsvertrag ist kein Reformprogramm, sondern ein Dokument des politischen Stillstands. SPD und CDU sichern sich gegenseitig ihre Macht, während die großen Probleme des Landes vertagt werden. Brandenburg braucht dringend wirtschaftliche Dynamik, eine funktionierende Verwaltung, sichere Städte und ein starkes Bildungssystem. Doch statt mutiger Entscheidungen liefert diese Koalition vor allem eines: ein weiteres Kapitel des politischen Weiter so. Wer Veränderungen und Aufbruch will, der kommt nicht umhin #AfD zu wählen!

Erik Pardeik – Landtagsabgeordneter: Start

Weitgehend unbemerkt von den Bürgern in Rüdersdorf bei Berlin und der breiten Öffentlichkeit plant das Land Berlin den Ausbau der bestehenden Kompostieranlage im Ortsteil Hennickendorf zu einer zentralen Biomüllmassenanlage des Landes Berlin. Die Pläne sind bereits weit fortgeschritten. Um es der Öffentlichkeit besser zu verkaufen, erhält die geplante neue riesige Anlage den wohlklingenden Namen Biomassezentrum. Wohlwollend wurden die vorgestellten Bebauungsplanentwürfe für die Anlage im Ortsteil Hennickendorf, von den Gemeindevertretern Rüdersdorf bei Berlin zur Kenntnis genommen.

Dabei klingt die Idee eines Biomassezentrums in Hennickendorf auf den ersten Blick vielversprechend. Die bisherigen Kompostieranlagen werden überdacht, Gebrauchswasser aufbereitet, die Geruchsbelästigungen sollen zurück gehen. Tatsächlich sieht die Realität jedoch ganz anders aus. Das Land Berlin wurde von Seiten des Landes Brandenburg verpflichtet, bis Ende 2026 mit erheblichen Baumaßnahmen die Beeinträchtigungen für die Bewohner Hennickendorfs der bereits bestehenden Kompostieranlage zu minimieren. Ferner ist die Berliner Stadtreinigung BSR, ein Eigenbetrieb des Landes Berlin als Eigentümer sowieso verpflichtet, das von Ihnen gekaufte Gelände zu sanieren.

Mehr lesen Die BSR ging dabei davon aus, wenn wir schon in die Kompostieranlage Hennickendorf investieren müssen, dann gleich richtig. So ist geplant, zukünftig einen Großteil des bestehenden Biotonnenabfalls in Hennickendorf zu entsorgen bzw. zu verarbeiten. Während derzeit nur ein kleiner Teil in der Kompostieranlage Hennickendorf aus Biomüll aus den Biotonnen Berlins entstammt, beim Rest handelt es sich um Grünabfälle (Grünschnitt und Laub), wird zukünftig der Biotonnenabfall einer 3,9 Millionen Einwohnermetropole nach Hennickendorf verbracht werden, der mit nicht unerheblichen Risiken, Schimmelpilz/Bakterieneintrag, Fremdkörper, Chemikalien unbekannter Herkunft usw. kontaminiert sein wird. Um die Dimensionen zu verdeutlichen, statt bisher 70.000 Tonnen Bioabfall, wobei davon 50.000 Tonnen Grünschnitt anfallen, wird zukünftig mit 350.000 Tonnen Bioabfall geplant, wovon ein Großteil aus den Biotonnen des Landes Berlin stammen wird.

Tatsächlich bringt dieses geplante Großprojekt zahlreiche Nachteile mit sich, die die Lebensqualität der Anwohner von Hennickendorf, Lichtenow und Rüdersdorf/Tasdorf schon allein aufgrund des stark steigenden LKW Verkehrs beeinträchtigen werden. Der LKW Zulieferverkehr wird in kürzester Zeit nahezu um das Siebenfache ansteigen, neben der B 1 sind dann die Gemeindestraßen in Hennickendorf besonders betroffen. Der erhöhte Verkehr bringt nicht nur Lärm, sondern auch eine erhebliche Verkehrsbelastung mit sich. Die Straßen von Hennickendorf sind nicht für solch ein Verkehrsaufkommen ausgelegt. Die Anwohner werden unter dem ständigen Verkehrslärm leiden, der Zustand der Gemeindestraßen, die gar nicht auf diesen erheblichen LKW Verkehr ausgelegt sind, wird leiden. Die Ortsstraßen sind für solch ein Verkehrsaufkommen gar nicht ausgelegt. Auch die Geruchsbelästigungen werden schon allein durch das erhöhte Transportaufkommen und die Art des nun zu transportierenden Biomülls ansteigen. Wurde bisher überwiegend Grünschnitt transportiert, erfolgt nun der Transport des Inhaltes von Biotonnen. Etwaige gesundheitliche Risiken werden gleich ganz ausgeklammert.

Die Bemühungen der Gemeinde, den Ortsteil Hennickendorf verstärkt für touristische Zwecke zu erschließen, werden konterkariert. Hennickendorf als ein Ort des Tourismus und gleichzeitig als zentrale Biomüllkippe Berlins wird nicht funktionieren. Wer investiert in einen Ort mit solch einem Ruf Vorteile für die Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin sind nicht in Sicht. Nicht einmal Einnahmen aus Gewerbesteuer werden generiert, da das Unternehmen BSR aus Berlin stammt und dort geschäftsansässig ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das geplante Biomasse Zentrum in Hennickendorf lediglich Nachteile und keinerlei Vorteile für die Gemeinde mit sich bringt. Die übermäßig anfallende Menge an Bioabfall, der Anstieg des Verkehrs, die Geruchsbelästigung und das Fehlen von finanziellen Vorteilen für die Gemeinde sowie eine Planung, die darauf ausgerichtet ist, zukünftig noch viel größere Mengen an Bioabfall/ Müll dort zu verarbeiten, erfordern zwingend ein Nein der Gemeindevertreter zu diesem Bauvorhaben.

Es ist nicht Aufgabe der Gemeindevertretung Rüdersdorf bei Berlins, sich um die Lösung der Abfallprobleme des Nachbarlandes Berlins zu kümmern. Die Gemeindevertreter haben einzig das Wohl ihrer Gemeinde im Auge zu behalten und Rüdersdorfer Interessen zu vertreten. 

Es ist an der Zeit, die Bedürfnisse der Einwohner Rüdersdorfs bei Berlin und der Anwohner in Hennickendorf in den Vordergrund zu stellen und der BSR klar und deutlich zu erkennen zu geben, für eine Erweiterung der Anlage in Hennickendorf steht die Gemeinde nicht zur Verfügung. Gleichzeitig sollte die Gemeinde auf eine Beseitigung der jetzt schon anfallenden Geruchsbelästigungen und eine Sanierung des Geländes der Kompostieranlage drängen. 

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, als Landtagsabgeordneter für diesen Wahlkreis ein besonderes Auge auf die Pläne der BSR zu werfen. Diese dürfen nicht zu Lasten Rüdersdorfs bei Berlins bzw. der umliegenden Gemeinden gehen. Wir sind nicht für die Beseitigung der Müllprobleme Berlins verantwortlich.

Ich fordere die Gemeindevertreter auf, die Interessen Rüdersdorf bei Berlins voran zu stellen und den Bebauungsplan in seiner derzeitigen Fassung abzulehnen.

Erik Pardeik – Landtagsabgeordneter: Start

Hier in Strausberg spüren immer mehr Menschen, dass sich ihre Stadt seit 2015 verändert hat, und zwar nicht zum Guten. Ein Abendspaziergang am Seeweg entlang, der früher selbstverständlich für Entspannung stand, wird heute von vielen mit Unsicherheit verbunden. Rund um den Bahnhof Vorstadt kommt es regelmäßig zu Vorfällen und in Hegermühle muss bereits seit Längerem ein privater Sicherheitsdienst eingesetzt werden, finanziert aus Steuergeldern, die wir alle zahlen. Gleichzeitig berichten Anwohner, dass am Steg bei der Fähre abends offen Drogen verkauft werden.

Für viele Bürger ist das ein alarmierendes Zeichen. Die Probleme wurden zu lange verdrängt, Stadt und Land handeln, wenn überhaupt, nur reaktiv.

Ich fordere deshalb endlich konsequente Maßnahmen! Mehr sichtbare Polizeistreifen, zusätzliche zivile Einsatzkräfte und Präsenz genau dort, wo sie gebraucht werden. Die Polizei darf nicht erst dann reagieren, wenn Straftaten geschehen, sondern sie muss wieder zur präventiven Kraft werden, die Sicherheit und Ordnung sichtbar macht.

Erik Pardeik – Landtagsabgeordneter


Gewalt gegen Rettungskräfte in Petershagen / Eggersdorf

Was in Berlin seit Jahren Alltag ist, hat nun auch unseren Landkreis erreicht. Die Gewalt gegen Rettungskräfte nimmt dramatisch zu, die verantwortlichen Politiker versuchen, das Problem zu vertuschen, da es sich um eine Folge der verfehlten Zuwanderung handelt und die Täter ganz überwiegend Migrationshintergrund aufweisen. Es gilt mit konsequentem Handeln dieser beunruhigenden Entwicklung entgegenzutreten. Wer als Zuwanderer Rettungskräfte angreift, in Notaufnahmen unserer Krankenhäuser randaliert oder Feuerwehren bei ihrem Einsatz behindert, hat in unserem Land nicht zu suchen.


Das Land Brandenburg streicht dem Landkreis Märkisch-Oderland die Förderung für  Elektrobusse und deren Ladeinfrastruktur, während der Bund unseren Landkreis mit dem Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungsgesetz zur Anschaffung teurer Elektrobusse im ÖPNV zwingt.

Der Vorgang im aktuellen Vergabeverfahren BUSMOL-1 ist kein Einzelfall, sondern ein  symptomatisches Beispiel für die strukturellen Fehlanreize der aktuellen Elektromobilitäts- und Förderpolitik im ÖPNV.

Nach 13 Monaten Prüfung, intensiven Abstimmungen und positiven Signalen wird die Förderung  der Ladeinfrastruktur plötzlich mit Verweis auf einen „Konstruktionsfehler“ der Förderrichtlinie verweigert. Parallel wird auch die zuvor in Aussicht gestellte Fahrzeugförderung zurückgezogen. Politische Verantwortung oder eine pragmatische Ermessensentscheidung bleiben aus.

Die Folgen sind unmittelbar messbar:

• Reduzierung der Elektrobusbeschaffung von 34 auf 14 Fahrzeuge

• Zwang zum verstärkten Einsatz von Dieselbussen zur Sicherstellung des Betriebs

• Verlängerung des Vergabeverfahrens und steigende Planungs- und Finanzierungskosten

• Verlust von Vertrauen in Förderzusagen und politische Verlässlichkeit

Mehr lesen Besonders problematisch ist dabei der gesetzliche Rahmen. Kommunen stehen unter  erheblichem Druck durch das Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz, das verbindliche Quoten für emissionsarme Fahrzeuge vorschreibt. Dieser regulatorische Zwang trifft jedoch auf eine Förderlandschaft, die weder verlässlich noch praxistauglich ist. Kommunen werden dadurch in ein widersprüchliches System gedrängt: Einerseits bestehen gesetzliche Beschaffungsquoten, andererseits fehlt die zugesagte Finanzierung.

Der Fall BUSMOL-1 verdeutlicht damit ein grundlegendes Problem der Elektromobilitätsstrategie  im ÖPNV:
Elektrobusse sind derzeit wirtschaftlich stark von Fördermitteln abhängig. Ohne diese  Finanzierung entstehen erhebliche Mehrkosten bei Anschaffung, Infrastruktur und Betrieb. Fällt die Förderung weg, kollabieren Projekte oder müssen massiv reduziert werden – mit direkten Auswirkungen auf Haushalte und Fahrgastangebot. Hinzu kommt, dass starre Förderrichtlinien, Eigentumsfragen und komplexe Vertragskonstellationen regelmäßig zu Förderhindernissen führen. Statt technologischer Offenheit entsteht eine politisch vorgegebene Elektrifizierungsstrategie, die hohe Risiken auf kommunale Ebenen verlagert.

BUSMOL-1 zeigt deshalb exemplarisch:
Die Verkehrswende im ÖPNV wird nicht durch technische Grenzen gebremst, sondern durch eine  politisch getriebene Förderarchitektur, die Erwartungen erzeugt, Investitionen auslöst und anschließend die finanzielle Grundlage entzieht. Gleichzeitig zwingt der gesetzliche Rahmen Kommunen zu Beschaffungsentscheidungen, deren Wirtschaftlichkeit ohne Förderung nicht gegeben ist.

Das Ergebnis ist eine doppelte Fehlsteuerung:
Zwang durch gesetzliche Quoten bei gleichzeitiger Unsicherheit der Finanzierung. Die daraus  entstehenden Mehrkosten, Verzögerungen und Planungsrisiken tragen letztlich Steuerzahler und Fahrgäste bei uns im Landkreis.

BUSMOL-1 ist damit ein warnendes Beispiel für eine Elektromobilitätspolitik, die weniger durch  belastbare Wirtschaftlichkeit als durch regulatorischen Druck und kurzfristige Förderversprechen geprägt ist.

Erik Pardeik – Landtagsabgeordneter: Start

Erik Pardeik

Landtagsabgeordneter

Liebe Wähler,

als einer von hier bin ich fest in unserer Heimat verwurzelt und mit den Anliegen unserer hier lebenden Menschen vertraut. Geboren in Rüdersdorf, aufgewachsen in Strausberg und in Fredersdorf/Vogelsdorf. Heute lebe ich in Petershagen/Eggersdorf.

Als konservativer Kandidat stehe ich für die Bewahrung und Stärkung der traditionellen Werte, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Das sind Familie, Verantwortung, Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität. Ich glaube daran, dass wir auf diesen bewährten Fundamenten eine erfolgreiche Zukunft aufbauen können.

Mit langjähriger Erfahrung in der Kommunalpolitik habe ich gelernt, wie wichtig es ist, zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu finden. Mein bisheriges Engagement in der Gemeinde und im Kreis zeigt, dass ich bereit bin, Verantwortung zu übernehmen und für unsere Gesellschaft zu arbeiten.

Erik Pardeik